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Picks of the Day
Viele unserer Podcastfolgen sind mit einem besonderen Sahnehäubchen gespickt: dem Pick of the Day. Sowohl unsere Gäst:innen als auch Jan, Dennis und die anderen Hosts empfehlen euch in dieser Rubrik die neuesten Features, praktische Tools, hilfreiche Webseiten, spannende Literatur oder allgemein Inhalte, die Spaß machen.
- Deep Dive 203 – AI in Production mit Maximilian Hudlberger
„AI Engineering“ von Chip Huyen ist ein praxisorientierter Leitfaden dafür, wie man KI‑Applikationen mit Foundation Models systematisch entwickelt und in die Produktion bringt. Das Buch stellt den kompletten Lebenszyklus von KI‑Projekten vor — von der Auswahl von Modellen, Daten und Evaluationsmetriken über Evaluationsmethoden, Prompt‑ und RAG‑Techniken bis hin zu Fine‑Tuning, Agents und der Optimierung von Latenz und Kosten.
Es liefert eine klare Framework‑Struktur für Entwickler:innen, die mit generativen Modellen robuste und skalierbare Lösungen bauen wollen.
- Deep Dive 203 – AI in Production mit Maximilian Hudlberger
Wer leistungsfähige KI-Modelle sucht, denkt wahrscheinlich nicht zuerst an Apple, das mit Apple Intelligence eher eine Bruchlandung als einen Raketenstart hingelegt hatte. Dennoch sind auch die Modelle von Apple nicht zu unterschätzen. Insbesondere für lokale, Latenz-kritische Anwendungsfälle können sie unter iOS und macOS ihre Stärken ausspielen.
Das konnte auch Jan feststellen, als er für ein Podcasting-Tool ein Modell für die lokale Transkription von Sprache gesucht hatte und mit Apples SpeechTranscriber sehr schnell, sehr gute Ergebnisse erziehlen konnte.
- Deep Dive 203 – AI in Production mit Maximilian Hudlberger
ComfyUI ist ein offenes, node-basiertes Tool für generative AI, das es ermöglicht, Workflows für Bilder, Videos, 3D- und Audioinhalte visuell zu erstellen und anzupassen. Jede Komponente eines Workflows kann flexibel verbunden, wiederverwendet und modifiziert werden, was volle Kontrolle über die Pipeline bietet. ComfyUI läuft lokal für schnelle Iterationen und niedrige Kosten, unterstützt eigene Custom Nodes und ist vollständig Open Source – ideal für Developer, die kreative AI-Projekte skalierbar aufbauen möchten.
- Deep Dive 202 – Playwright mit Garrelt Mock
Immich ist eine self-hosted Foto- und Video-Management-Lösung, ähnlich wie Google Fotos, die Open-Source entwickelt wird. Die Entwickler:innen teilen auf der Plattform „Cursed Knowledge“ kuriose und esoterische Fehler aus der Praxis und geben Hinweise zur Lösung.
Falls ihr euch mal gewundert habt, warum setTimeout nicht immer zuverlässig ist – hier könnt ihr es erfahren!
- Deep Dive 202 – Playwright mit Garrelt Mock
Ein VPN-Tool, das es ermöglicht, Geräte wie Raspberry Pis, NAS-Systeme oder Laptops sicher miteinander zu verbinden, egal, wo sie sich befinden. Besonders praktisch für Remote-Zugriff und Netzwerkadministration, mit einfachem Setup und großzügigem Free-Tier.
- Deep Dive 201 – Data-Aware Architecture mit Matthias Niehoff
Jan ist ein großer Sammler von Laptop-Taschen und -Rucksäcken. Den Kadet Max 15L nutzt er meist auf Flügen als zusätzlichen persönlichen Gegenstand neben dem Handgepäck. Neben einem Laptop und/oder Tablet passen hier alle eure Dinge des täglichen Gebrauchs hinein – egal ob Smartphone, Powerbanks, Ladegeräte, Bücher oder Wasserflaschen.
Zur Herstellung wird unter anderem auf recyceltes Material zurückgegriffen und auf die Verwendung von schädlichen PFAs verzichtet.
- Deep Dive 200 – Coding Agents mit Julia Kordick
Vibe Coding geht über die Basics von ChatGPT & Co. hinaus. Gene Kim und Steve Yegge zeigen, wie man GenAI und Coding-Agenten produktionsreif einsetzt, um komplexe Softwareprojekte effizienter zu gestalten. Statt simpler Prompt-Hacks geht es hier um Workflow-Integration, Automatisierung von Engineering-Prozessen und nachhaltige AI-getriebene Entwicklung.
Wer bereits Erfahrungen mit LLMs hat, findet Strategien, um sie in echten Codebases und Team-Settings produktiv zu nutzen – vom Debugging über Testautomatisierung bis zu generativer Architekturplanung. Ein Buch für Entwickler:innen, die ihre GenAI-Tools strategisch und produktiv einsetzen wollen.
- Deep Dive 199 – Headless Apps mit Marcel Koch
Claude Rules hilft euch, wenn ihr Claude regelmäßig zum Coden einsetzt. Statt ein großes, immer weiter wachsendes Project Memory zu pflegen, lassen sich damit Regeln und Kontext gezielt nach Projektbereichen organisieren.Je nachdem, in welchem Ordner oder an welchem Teil der Codebasis ihr arbeitet, berücksichtigt Claude damit nur die jeweils relevanten Vorgaben – etwa für API-, UI- oder Infrastruktur-Code. Das sorgt für präzisere Ergebnisse, ohne den Kontext unnötig aufzublähen.Besonders hilfreich ist das bei größeren Projekten oder im Team, wenn gemeinsames Projektwissen schnell unübersichtlich wird. Wer Claude strukturiert steuern will, ohne alles in einen Topf zu werfen, sollte sich Claude Rules definitiv anschauen.
- Deep Dive 198 – Manager und Coding mit Mirko Seifert
Stitch ist ein AI-Tool von Google, das eine oft schmerzhafte Lücke schließt: den Weg von einer groben Idee zu einer brauchbaren UI. Statt bei null in Figma zu starten oder sich durch Design-Systeme zu kämpfen, beschreibt ihr einfach, was ihr bauen wollt, und bekommt visuelle Entwürfe, die ihr weiter iterieren könnt.
Gerade für Entwickler:innen ohne starken Design-Background ist Stitch spannend, weil es schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommt, die sich anschließend als Grundlage für echte Komponenten nutzen lassen. Kein Ersatz für gutes Design, aber ein sehr hilfreicher Turbo für den Anfang.
- Deep Dive 198 – Manager und Coding mit Mirko Seifert
„Alchemy“ ist kein klassisches Business- oder Tech-Buch, sondern eher ein Gegenentwurf dazu. Rory Sutherland zeigt anhand vieler Beispiele, warum Probleme oft nicht technisch, logisch oder effizient gelöst werden sollten, sondern psychologisch. Menschen verhalten sich nicht rational, und genau darin liegt enormes Potenzial.
Für Techies ist das Buch besonders wertvoll, weil es den eigenen Reflex hinterfragt, jedes Problem mit Software, Automatisierung oder mehr Komplexität zu lösen. Eine Erinnerung daran, dass die einfachste Lösung manchmal nicht die technisch beste, sondern die menschlich klügste ist.