c’t webdev 2025 aus Köln
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Shownotes
Kleinere Konferenzen wie die c’t <webdev> in Köln bieten oft überraschend viel Raum für Gespräche, fachliche Deep Dives und unerwartete Aha-Momente. Genau das hat Garrelt auf der Konferenz erlebt, auf der er selbst Speaker war. Im Gespräch mit Jan nimmt er euch mit hinter die Kulissen: von der Speaker:innen-Bewerbung über den ersten Eindruck vor Ort bis hin zu den fachlichen Highlights.
Dabei ging es nicht nur um Frameworks, sondern auch um die Frage, wie viel das Web heute eigentlich schon ohne sie leisten kann. Garrelt berichtet von Talks über native Web-Features, UX-Testing mit überraschend pragmatischen Methoden und einer Reise in die Welt der Monoids – mathematisch abstrakt, aber erstaunlich hilfreich für saubere Modellierung.
Ein weiteres Thema, mit der sich auch die programmier.bar häufig beschäftigt, ist Sprache. Die c’t <webdev> ist offiziell englisch, das Publikum jedoch überwiegend deutschsprachig. Welche Auswirkungen das auf die Atmosphäre, den Hallway-Track und die Verständlichkeit hat, beschreibt Garrelt offen und reflektiert.
Natürlich geht es auch um das Drumherum: Wie gut war die Organisation? Wie stimmig war die Auswahl der Talks? Wie fühlt es sich an, wenn 26 Sessions auf zwei Tage verteilt sind? Und welchen Einfluss hat ein c’t Slam am Abend auf die Energie der Konferenz?
Abschließend diskutieren wir, für wen sich ein Besuch der c’t <webdev> lohnt und für wen eher nicht. Garrelt gibt eine ehrliche Einschätzung, die euch bei der Planung des eigenen Konferenz-Budgets hilft. Und er verrät, ob er 2026 wieder auf der Bühne stehen wird.
- Jan
- Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Special hier in der programmier.bar. Heute wieder mit im Studio der Jan einmal für euch hier im Start und neben mir Gerald. In der linken, mittleren, unteren Ecke oder so was.
- Garrelt
- Wie beim Boxen, das find ich gut.
- Jan
- Oh, jetzt hast Du aber die Erwartungen hart gesetzt, jetzt gibt's gleich Dass
- Garrelt
- es 'n Kampf wird, meinst Du?
- Jan
- Der sozusagen Kampf. Wir nehmen ja immer Specials für euch auf, wenn wir in der programmier.bargruppe irgendwie auf 1 Konferenz waren, euch danach ein bisschen zu berichten, wie es war. Heute ist es ein bitte, ein bisschen ein anderes Setting, weil nur Garald war auf Konferenz und hat keinen von uns mitgenommen.
- Garrelt
- Na ja, ich hab schon gefragt, ob jemand mitwill, aber es war halt son kein Interesse scheinbar, aber ich hätte vielleicht auch noch mal anders fragen können.
- Jan
- Ist also kein Interesse, also ist vielleicht schon 'n zu frühes Fazit über die Gesamtkonferenz so? Ich glaub, es war einfach terminlich
- Garrelt
- schwierig. Genau. Ich glaub, es war kein Interesse, weil es so spät im Jahr war. Viele hatten schon viele Konferenzen mitgenommen in dem Jahr. Ich hab auch, glaub ich, erst relativ spät gefragt. Also das meint ich mit Interesse. Okay.
- Jan
- Und zur Einordnung, vielleicht willst Du ganz kurz sagen, wo Du warst?
- Garrelt
- Ich war auf der CT WebDev
- Jan
- in Köln. Genau, in Köln.
- Garrelt
- Und genau, ich war auch als Speaker da, was auch noch mal, glaub ich, 'n anderes Wahrnehmen von der Konferenz ist.
- Jan
- Da können wir bestimmt auch gleich noch mal drüber schon Oder nein, lass uns damit anfangen, weil wenn Du als Speaker auf der Konferenz warst, hast Du ja einen etwas vielleicht längeren Vorlauf zur Konferenz, wie die Leute, die sich jetzt einfach nur spontan Ticket kaufen und dann anreisen. Wie bist Du zu der Konferenz gekommen?
- Garrelt
- Tatsächlich war das ein Tipp, glaub ich, von 'nem anderen Speaker, der meinen ersten Vortrag gesehen hatte über Signals in auf der NTJS und hat dann gesagt so, hey, so von wegen, Du hast Du sagst das ja auch immer, die Talks reusern und das find ich auch total sinnvoll, weil da steckt ja auch viel Arbeit drin. Und dann war dann so, hey, guck mal, hier ist noch eine Konferenz mit 'nem sehr, sehr ähnlichen Thema, lustigerweise auch von Heise organisiert, also irgendwie auch dieselben, ja, ich glaub, es waren schon andere Leute aber aus demselben Haus eben. Mhm. Und was dann noch mal spannend war, es ist halt eine Konferenz auf Englisch. Auch 'n sehr spannendes Thema, können wir gleich 'n bisschen drüber quatschen. Und dann hab ich son bisschen mich gefragt, boah, trauscht mir das zu auf Englisch diesen Talk? Aber hab dann doch mich dafür entschieden, genau, es war dann CFP und dann hab ich mich mal beworben und sie hat mich halt angenommen.
- Jan
- Jetzt hast Du schon gesagt, dass das auch von Heise, auch wie die NTJS, wo wir ja im Mai, glaube ich, auch waren dieses Jahres
- Garrelt
- Gute. Juni.
- Jan
- Also erste Jahreshälfte, Sommer, das war auf alle Fälle schön draußen. Ja. Haben wir auch 'n Special dazu gemacht. Mhm. Und ich hab mich da gefragt, als Du das erzählt hast bei uns im im Chat so, was ist denn der Unterschied zwischen der NTJS und der CT Web Dev? Also für alle da draußen, die die NTJS vielleicht schon kennen, also ich kannte NTJS auch voll, die hat ja schon eine ziemlich lange Geschichte. Gibt es 'n, außer der Sprache, eine andere Zielgruppe, 'n anderes Framing? Was unterscheidet so die CT Web Dev und die NTJS?
- Garrelt
- Das hab ich mich auch gefragt. Und es ist, glaub ich, nicht so ganz einfach zu greifen. Also die NTJS, der Name kommt ja von Enterprise, JavaScript, was ja son bisschen andeuten soll, okay, wenn Du jetzt in 'nem größeren Enterprise bist, dann komm doch zu NTJS. Ich glaube, das führt dazu, dass generell 'n bisschen mehr Anchor Themen da vorhanden sind. Und irgendwie hatt ich das Gefühl, dass jetzt bei der Konferenz mehr mehr AI Themen dabei waren als bei der NHGS, könnte aber auch an der an der Jahreszeit liegen. Also dass es jetzt einfach schon wieder 'n größeres Thema ist als Mitte des Jahres, find ich bisschen schwer zu sagen, aber abseits davon sind sie wirklich sehr ähnlich. Also sie sind beide Webthemen, also es ist eine webbasierte oder eine webkonzentrierte Konferenz. Und es waren schon sehr, sehr ähnliche Themen. Ich hab auch sehr viele Speaker wieder getroffen und das waren teilweise auch wie mein Vortrag genau der gleiche auf den beiden Konferenzen. Also ich würde sagen, sie nehmen sich nicht so viel von dem Inhalt.
- Jan
- Okay. Dann würd ich sagen, fangen wir mit unseren Standard in der Konferenz durchzuarbeiten. Was hat dir besonders gut gefallen auf der CT Web Dev?
- Garrelt
- Sie war auch wieder relativ klein, was für mich also klein, nicht so viele Leute.
- Jan
- Ähnlich wie die Interj ist. Mhm. Wo wir von so, ich glaub, 100, 200 Leuten sprechen?
- Garrelt
- Ja, ich denk schon. So ist 'n bisschen schwer zu sagen, weil das 'n, ich find das immer schwer, so Menschenmengen in verschiedenen Räumen zu vergleichen. Aber müsste müsste ganz gut hinkommen. Und ich mag so Kleinkonferenzen, weil man einfach mit allen sehr, sehr einfach in Kontakt kommen, die Leute wiedersieht, die Gesichter und so. Das hat mir generell sehr gut gefallen, da auch so in Kontakt mit den Leuten zu treten. Mittlerweile seh ich halt Leute, die ich schon kenne, auf so Konferenzen wieder. Das gefällt mir, das hat mir sehr gut gefallen. Und was die Konferenz selber sehr gut gemacht hat, also warum sie die jetzt gut war, muss ich mal kurz überlegen. Also ich würd sagen, es lief einfach alles auch sehr rund. Also sie haben ihren Zeitplan gut eingehalten, das erste Mal gut. Also die Organisation hat von hinten bis vorne eigentlich gut funktioniert. Das kann man der schon nicht über Also ich find, mir fällt's grad irgendwie auch 'n bisschen schwer, irgendwas zu finden, was bei der Konferenz Weil
- Jan
- Du grade den den Zeitplan angesprochen hast. Ich hab mir das auch angeguckt und die WebDev war ja auch 2 Tage und 2 Tracks, ähnlich wie unsere eigene Konferenz Ja. Im Oktober. Ja. Und laut hat die CT Web Dev aber 26 Talks gehabt. Ja. Und das ist 'n bisschen mehr, als wir auf der Agenda hatten für dieses Jahr. Und ich hab mich gefragt, fühlt, hat sich das zu straff angefühlt, das Programm? Oder hattest Du so das Gefühl, da war noch Luft oder es war entspannt oder wie auch immer?
- Garrelt
- Tendenziell wahrscheinlich eher in Richtung zu straff, aber noch sehr gut machbar. Also man hatte schon manchmal so Pausen, wo man dann muss, ah, jetzt muss ich reingehen, jetzt geht's los, obwohl ich noch im Gespräch war. Aber generell so konnt ich alles gucken, was ich gucken wollte. Es war recht entspannt, würd ich sagen. Noch so vom Gucken her. Aber die Pausen waren dann manchmal 'n bisschen kurz, ja.
- Jan
- Okay. Ja, das war ja was, wo wir sehr international viel Platz gelassen haben für Pausen und
- Garrelt
- Ja, das find ich find ich schon gut. Ich hab auch auf der Konferenz viel mit Alexander Dichter gesprochen, falls Du das hörst. Es war sehr cool. Vielen Dank, dass wir so viel Zeit hatten.
- Jan
- Grüße gehen raus.
- Garrelt
- Grüße gehen raus sozusagen. Und er meinte ja auch, bei soner Konferenz ist der wichtigste Track für ihn oft, der Hallway Track. Und So ist es. Dafür dann genügend Zeit zu haben, ist halt auch wichtig. Und deswegen find ich das auch gut, dass wir da so viel Luft gelassen haben für.
- Jan
- Ja, also vielleicht, ich wir kennen ja beiden 'n paar Leute bei Haase. Ich war jetzt nicht in dem Event hier irgendwie groß involviert, aber ich kann mir halt vorstellen, dass der schulische Fokus bei soner Veranstaltung vielleicht 'n bisschen mehr noch im Fokus steht
- Garrelt
- Ja, mehr.
- Jan
- Als der Communityaspekt, der bei uns son bisschen Mhm. Da vorne dran stand. Aber so, wenn Du dich nicht gestresst gefühlt hast auf dem Event, ist trotzdem.
- Garrelt
- Alles gut, das lief gut. Auch die Auswahl von den beiden Tracks, also ich hatte wirklich selten Tracks, wo ich dachte, boah, ich will unbedingt zu beiden gehen. Das hat schon ganz gut funktioniert.
- Jan
- Und gab's was in der Organisation, in der Durchführung, in der Planung, was dir überhaupt nicht gefallen hat? Oder wo Du gesagt hast, oh, das das sollte auf jeden Fall irgendwie mal anders laufen oder so was?
- Garrelt
- Ich fand schon, also ich, irgendwie muss man's ja dann vergleichen, ne. Und ich vergleich's grad bisschen mit uns. Also ich finde, wir haben's 'n bisschen besser machen können, was die Fragen angeht. Also bei Ihnen war's halt relativ klassisch, dass Sie danach einfach son Mikrofon rumgegeben haben, aber ich hatte schon das Gefühl, dass da immer dieselben Nasen, aka ich, Fragen gestellt hat. Also unter anderem ich, aber ich glaube schon, dass es eher dazu führt, dass viele Leute halt keine Fragen stellen, weil ich's dann zum Beispiel auch nach meinem Talk mit jemandem kommuniziert hat, der in der so, oh nee, er traut sich zum Beispiel auch nie eine Hand zu heben. Aha. Auch bei Abstimmung nicht so. Und dann denk ich mir so, ja, dann hebt ihr bestimmt dreimal keine Hand, wenn er irgendwie eine Frage stellen soll. Also das, da find ich's echt deutlich besser, das über son Tool zu machen, wo Du einfach überhaupt keine Hürde hast oder ja, eine sehr, sehr geringe zumindest.
- Jan
- Und ansonsten Gab's da in den Tracks, gab's Moderation?
- Garrelt
- Ja, gab Moderation. Ja. Das find ich auch eigentlich immer gut. Also das son bisschen ankündigen, bisschen einordnen, Management und so. So gut. Nee, und sonst war's gut, entspannt, lief einfach rund. Also ist der gut. Sie haben Essen selber gekocht, also da vor Ort, das fand ich richtig nice.
- Jan
- Oh. Die
- Garrelt
- hatten irgendwie eine Küche in diesem
- Jan
- Das ist auf diesem Mediending in Köln.
- Garrelt
- Ja, genau, der Media Park im in dem Kometgebäudes. Da war
- Jan
- ich auch schon mal auf 'ner Konferenz. Ist aber schon bestimmt 15 Jahre her oder so. Das war, glaub ich, meine erste Konferenz, wo ich damals war, war auch da in Köln. Tagestrip morgens hin, abends zurück. Boah. Ja, ja. Okay, kommen wir zum Inhalt. Vielleicht, Du hast ja schon gesagt, Du hast selber auch 'n Talk gehalten, den disqualifizieren wir jetzt mal die Frage. Ja. Welche Talks haben dich denn besonders beeindruckt noch?
- Garrelt
- Also es gab relativ viele Talks darüber, die son bisschen, sag ich mal, den Anti Framework Talk gemacht haben, wo Sie gesagt haben, okay, JavaScript und CSS und HTML, nativ können schon mittlerweile extrem viel. Und das hat mich schon irgendwie abgeholt. Das fand ich interessant, einfach zu sehen, was da schon alles geht, vor allen Dingen, weil ich jetzt grade auch 'n Prototypen baue nur mit diesen 3 Sachen. Und da so dachte, boah, ist schon cool, wie viel da geht. Und vielleicht geht ja, so diese Bewegung einfach wieder 'n bisschen weg von Frameworks. Oder die Frameworks integrieren mehr davon, sodass nicht überall Framework nötig ist und so. Das war schon cool und fachlich auch sehr, sehr spannend zu sehen, was die Leute da machen. Dann 2 möcht ich noch mitbringen, die ich interessant fand. 1 war, ging UX Testing. Also eigentlich gar nicht son richtig fachlichen Talk, sondern eher so,
- Jan
- dass vielleicht musst Du UX Testing kurz erklären.
- Garrelt
- Ah, UX steht ja Physio Experience und die Talkgeberin, warte, die Talk Die Speakerin, danke. Die Speakerin arbeitet eben in diesem Bereich und baut viele UI, UX Designs und hat sich immer gefragt, okay, wie kann man das denn effizient testen, weil das ja gar nicht so einfach ist. Und die hat im Prinzip 'n 'n sehr, sehr umfassenden Abriss gemacht irgendwie von, okay, was kann man denn da konkret testen? Was sind da die Gedanken hinter, was das auch psychologisch vielleicht ausmacht und wie man das irgendwie auch 'n bisschen abfangen kann und welche Aspekte man da eigentlich testen kann. Da hat sie sone schöne Matrix gemacht und ich hoff, ich krieg es dran. Es ist einmal irgendwie, wer was ist non, und, was ist oder so was. Die hatte noch andere Begriffe dafür. Und dann hatte sie so oft eingeordnet, okay, was für Tests kannst Du denn machen, diese verschiedenen Sachen zu betrachten? Das fand ich extrem gut, weil uns das auch betrifft, teilweise Dinge haben wir davon auch gemacht, zum Beispiel AB-Tests machen wir oft bei uns, aber Userinterviews machen wir eher selten. So und dann, ja, hat sie so, ich fand's wirklich sehr pragmatisch diesen Talk, weil sie dann gesagt hat, okay, man sollte das abdecken und so weiter. Der hat mich überrascht und jetzt
- Jan
- noch 'n dritter Nein, lass uns kurz, nur mal der Vollständigkeit halber. Der Talk war von Eva Feige. Ja. Beyond Clicks meerring UX Outcome and. Mhm. Und meine Frage wär da noch,
- Garrelt
- jetzt hast
- Jan
- Du schon gesagt, wir machen schon 'n paar Sachen
- Garrelt
- Mhm.
- Jan
- Dazu. Ich stell mir das 'n sehr schwieriges Thema vor für jemanden, der da noch gar keine praktische Erfahrung hat, dann in sonem Talk sitzt und sieht, was alles geht, wie viel kann der da wirklich praktisch mitnehmen? Was kann dir son Talk wirklich geben? Gab's da so was, wo Du sagst, okay, selbst jemand, der jetzt hier bei 0 anfängt, der hätte bei dem Talk bestimmt ein, 2 Takeaways gehabt, nach Hause zu gehen, zu seiner Firma, zu seinem Projekt und sagen, okay, wir machen jetzt auch mal Maßnahme x y hier.
- Garrelt
- Ja, das ist eine gute Frage. Das find ich echt schwer zu beantworten, eben weil ich da aus soner Brille geguckt hab, wo wir schon viel machen in der Hinsicht. Was sie halt schon auch versucht hat darzustellen, ist, dass dieses Thema oft wenig Anerkennung findet in vielen Firmen. Und sie hat aber, glaub ich, meiner Meinung nach sehr gut versucht zu zeigen, dass es eben doch wichtig ist und dass es auch wichtig ist, dass das einzupreisen und von Anfang an zu machen. Puh, aber wie viel dir das dann am Ende bringt, jetzt zur Firma zurückzugehen und den Chef davon zu überzeugen, dass wir das machen sollten? Schwierig. Ich finde, sie hat's sehr gut probiert. Okay. Könnte mir vorstellen, dass es helfen kann. Boah, ja, find ich schwer zu sagen. Für mich war's eben gut, zu sehen, okay, was geht, was ist denn noch alles möglich und was davon ist auch wichtig und was sollten wir vielleicht mal machen. Ja. Ja.
- Jan
- Okay, Du wolltest noch 'n Tag pitchen?
- Garrelt
- Ja, kurz überlegen. Welcher, was denn? Ach ja, der Dritte, den fand ich extrem spannend, weil das war son son mathematischer Talk. Kennst Du, oh wie heißen die jetzt schon? Ich hab's wieder vergessen. Es gibt so eine mathematische
- Jan
- Plus, Minus.
- Garrelt
- Nein, nein, so eine, so 'n Konstrukt, das heißt oder so was mitm
- Jan
- Monats?
- Garrelt
- Monats. Danke. Die kennst Du. Ja. Genau und Sie haben Monats erklärt und
- Jan
- Okay, kanntest Du das vorher?
- Garrelt
- Nein.
- Jan
- Okay, cool. Erklär's mal, dann habe ich Fragen.
- Garrelt
- Monats sind im Prinzip 'n Konstrukt in in der Mathematik, wo's darum geht, okay, man hat ein Set an Werten und es gibt immer eine Operation. Und diese Operation muss, egal mit was für 'n Werten man das macht, immer die denselben Wert aus diesem Wärteraum wiedergeben. Also natürliche Zahlen mit dem Plus, mit dem addieren ist zum Beispiel 'n Monat. Aber mit dem Dividieren nicht, weil da kommt dann auch eine ganze, ja, siehst Du, da merkst Du, dass meine Mathskills sehr veraltet sind. Wie hin, was sind Kommazahlen? Keine ganzen Zahlen, ne? Ja. Doch ganze Zahlen.
- Jan
- Nein, nein, keine ganzen Zahlen. Alles gut. Keine, wo ich finde, ja.
- Garrelt
- Ja, genau, es kommen keine ganzen Teile raus. Und es braucht noch ein ein, wie nennt man das doch mal, son neutrales Element. Das ist die 0. Wenn Du mit 0 addierst, dann kommt immer noch dieselbe Zahl raus, die vorher war. Und ich glaube, diese 3 Sachen
- Jan
- braucht
- Garrelt
- es und dann ist das ganze Ding Monat. Und damit kannst Du eben bestimmte Dinge vereinfachen, weil Du weißt, okay, Du bleibst in diesem Raum und das vereinfacht dein Denken in diesem System. Und sie haben den Case gemacht, okay, Du findest diese Monats aber auch in Software. Wenn Du irgendwie, Du hast zum Beispiel Farben sind ein Werteraum und dann gibt's eben die Farbmultiplikation. Und das neutrale Element ist dann transparent und Du hast am Ende aber immer noch, hast dadurch 'n Monat sozusagen. Und das Coole ist, dass Du dadurch son bisschen, also ich glaub, das ist so dieses funktionale Denken, dass Du nicht so komische Edge Cases hast, weil wenn Du irgend eine Operation machst, kommt auf einmal 'n anderer Wert raus und dann musst Du diese Edge Cases abbehandeln. Und da sind sie gar nicht so viel drauf eingegangen am Ende, was Du damit machen kannst. Sie haben sehr viel Zeit damit verbracht zu erklären, was das ist und wo Du das findest und haben Beispiele dazu gebracht. Und meinten dann mal so, ja, und jetzt guckt mal irgendwie, wo ihr Monats findet und wie sie euch helfen können. Das fand ich spannend, weil das mal so auf eine andere Ebene ging. Und wir mögen ja auch alle irgendwie bisschen Mathe zumindest. Es war 'n interessanter Talk. Aber was wolltest Du jetzt zu so Monat sagen, da bin ich jetzt gespannt.
- Jan
- Ich weiß nicht, wann mir das jemand das erste Mal nahe gebracht hat, das Thema. Ich, auch da erst mal wieder der Vollständigkeit halber, der Talk hieß. Und er ist von Nicole Rauch. Und ohne dass ich das jetzt hätte nachgucken müssen, ich hätte Geld darauf gewettet, das 'n Talk von Nicolistiker, der schon von anderen Okay. Konferenzen, dass das son Thema von dir ist. Und ich muss sagen, ich glaub, ich musste 2 oder 3 Talks zu dem Thema hören, das so richtig verstanden zu haben.
- Garrelt
- Ja, so geht's
- Jan
- mir auch. Also ich glaube, das, was Du gerade berichtet hast, war schon deutlich weiter, als ich nach meinem ersten Talk zu dem Thema irgendwie das hätte beschreiben können. Ich glaube, es ist 'n unglaublich schwieriges Konzept, wo auch jeder, der das das erste Mal hört, sich denkt so, warum? Warum brauche ich das? Was was hilft mir das irgendwie in meinem Alltag? Ja. Aber wenn man das so einmal verstanden hat, kann das einem, glaube ich, sehr, sehr helfen, so was was Modellierung und Algorithmen angeht. Aber ohne die jetzt zu nah treten zu wollen, ich glaube, die Hälfte der Hörerinnen da draußen fragt sich gerade auch so, warum brauche ich das? Weil das wirklich son Thema ist, wo man mal mal durchsteigen muss. Und deshalb würde ich so die Challenge rausgeben an alle da draußen, wenn ihr mal auf 'ner Konferenz unterwegs seid und euch das Thema irgendwie begegnet. Und es wird meistens wahrscheinlich eher auf, wie formuliert man das jetzt, auf etwas alternativeren Konferenzen, die so mehr auf Craft und alternative Entwicklungswege und so was wertlegen, da kommt einem das vielleicht häufiger mal übern Weg. Schaut euch das mal an, lasst es auf euch wirken und geht mal ganz wertfrei rein und dann schreibt uns, wie ihr's wie ihr's gefunden habt.
- Garrelt
- Also ich glaube, ich hab mich das auch in Berlin gefragt und ich frag mich auch immer noch, ob sich das in der Praxis auch wirklich so also ja nicht bewährt, aber dass mir das 'n Benefit gibt, also 'n Mehrwert. Aber so grundsätzlich find ich den Gedanken, okay, Du kannst damit eben, Du verhinderst damit oder Du Du hast 'n besseres Bild dafür, ob's gibt oder nicht. Und allein das find ich schon wertvoll, sag ich mal. Wenn, es geht ja nicht darum, deine ganze Software als Monroid zu gestalten, sondern zu wissen, okay, ich kann Monroid in diesem Bereich bauen und versuche sie auch als Monroid zu halten, weil mir das eben Kopfschmerzen erspart, ob da jetzt irgendwelche Käses bei rauskommen, die ich nicht erwartet hätte oder so was. Also ich glaub, das allein hilft mir schon zu sehen, okay, es kann 'n Mehrwert haben, so. Weil es mir einfach gedanklich 'n bisschen mehr Freiraum gibt, weil ich weiß, okay, das ist 'n Monat, da brauch ich mir eigentlich keine Sorgen drum machen, weil das weil das stabil ist, weil das son mathematisches Konstrukt ist so. Das also das war für mich eigentlich dein Mehrwert, den ich da rausgenommen hab.
- Jan
- Und ich glaube, deshalb geht es auch gerne so Hand in Hand mit Leuten, die auch viel aus der Ecke von Domain Driven Design kommen. Mhm.
- Garrelt
- Weil
- Jan
- das ja auch so ist so, betrachte deine Software oder teile deiner Software als son in sich geschlossenes System. Ja. Und versuch halt so alle Abzweigungen und Edge Cases irgendwie davon zu finden und zu identifizieren. Und wenn man halt in dieser Denkweise unterwegs ist in dieser Schule, dann macht das, glaub ich, Sinn.
- Garrelt
- Voll. Es ist tatsächlich auch 'n Abschnitt im Domain Design zu diesem Thema, weil wohl nur sehr irgendwie 3 Seiten oder so. Aber ja, das kommt, glaub ich, aus der Ecke.
- Jan
- Ja. Okay, das waren also waren waren deine Highlights. Jo. Dann vielleicht noch mal andersrum gefragt, weil Du ja auch als Speaker da warst und deshalb auch den Blick andersrum hattest auf das Event. Wie würdest Du die Crowd vor Ort einschätzen?
- Garrelt
- Ja, ich glaub, da können wir 'n bisschen auf dieses Englischthema auch zu sprechen kommen, weil ich hatte schon, also die Crowd war gut. Ich hatte irgendwie coole Fragen. Ich hab 'n Talk, sag ich mal, 'n bisschen witziger gestaltet als sonst und das kam gut an. Da hab ich mich sehr drüber gefreut. Also es war eine sehr coole Crowd, die mir auch gutes Feedback gegeben hat. Ich hab mich sehr wohl gefühlt dort. Und trotzdem war's son bisschen oft, dass die Talks halt auf Englisch waren, weil ich hatte schon das Gefühl, dass 99 Prozent der Leute, die da sind, halt Deutsch sprechen auf
- Jan
- Das wär jetzt meine Frage. Wisst ihr, allein von der, also die Crowßig kann ich ja beurteilen, aber allein von der Speakerliste wär das so, dass zumindest auch, weiß ich nicht, 80, 90 Prozent der Speaker auf jeden Fall deutschsprachig waren.
- Garrelt
- Ich glaube, ja, 90 locker. Also ich mein, ich hab nicht alle gesehen, aber die, die ich gesehen hab, die konnten eigentlich auch alle Deutsch. Es gab einen, der glaub ich, aus Frankreich kam, aber der wohnte auch in München, also der konnte auch Deutsch.
- Jan
- Zumindest bayerisch?
- Garrelt
- Zumindest bayerisch. Ja, das ist ja sone Art Deutsch. Oh, oh. Dürft ich das sagen? Na ja, alles. Alles gut. Und aufm Horrytag war's auch wirklich hauptsächlich Deutsch. Und Okay. Ich hab dann schon eine getroffen, die aus den Niederlanden kamen und da haben wir dann auch Englisch gesprochen. Aber ja, es, für sie war's, glaub ich, auch dann teilweise echt schwierig, weil in den meisten Grüppchen eben Deutsch geredet wurde. Und sie hatte dann anfangs auch Schwierigkeiten, glaub ich, da son bisschen reinzukommen.
- Jan
- Das war ja mit auch der Punkt, warum wir uns bei der Programmiercon son bisschen dagegen entschieden hatten, weil wir gesagt haben, wenn wir das auf Englisch machen, musst Du das halt eigentlich überall durchsetzen.
- Garrelt
- Ja, genau.
- Jan
- Weil sonst, also ne, Du bewirbst eine Event als englischsprachig und wie Du sagst, dann kommst Du als Teilnehmer irgendwie hin, aber gefühlt ist es halt Deutsch. Ja. Und das find ich halt sehr schwierig, weil das son bisschen mit der Erwartungshaltung spielt, die die Leute da vielleicht dann dann haben.
- Garrelt
- Ja, und es hatte dann halt, es gab dann auch son Moment in sonem Talk von der Nicole Rauch übrigens auch, wo er mal eine Frage gestellt hat und das kam dann nicht so ganz rüber. Und dann meint er auch so, ja, können wir grad auf Deutsch machen? Und dann haben sie halt auf Deutsch gesprochen. Und ich mein, ich weiß jetzt nicht, wie viele Leute dann im Publikum am Ende saßen, die es nicht verstanden haben, aber ich hatte das Gefühl, die meisten waren grad dankbar, das kurz auf Deutsch zu machen. Weil man schon gemerkt hat, dass, wo Du auch sagst, die Speaker waren viele Deutsche, da die, das war nicht die native Sprache und Du kannst dich einfach nicht so gut ausdrücken wie sonst. Und das ist einfach so. Und das war schon, es war okay, an den meisten Stellen auch gut, aber an manchen Stellen halt auch anstrengend. Und ich hatte halt ein Feedback, der meinte, boah, ich hab halt eine britische Frau und mein Anspruch ist schon sehr hoch und ihm tut das richtig weh so die ganze Zeit dieses gebrochen, Englisch zu hören und er kann da nicht so gut zuhören. Fühl ich. Ja. Und also ich glaube, dieser Promis, den man da hat, okay, man kriegt andere Speaker, man kann mehr Leute erreichen, hat sich's irgendwie nicht so ganz bewährt. Also ich glaube, so viel Mehrwert hat das nicht gebracht.
- Jan
- Jetzt bist Du natürlich da auch 'n bisschen beiast, aber wir haben's ja andersrum gelöst, weil der Programm, ich bin nicht immer nur unsere Vergleichen, aber es bietet Jan Laschet eben son bisschen an, weil wir dieselbe Diskussion hatten. Und wir haben einfach einen Talk hier auf Englisch gemacht, weil wir halt irgendwie 'n coolen Speaker hatten und sagten, okay, den wollen wir jetzt halt irgendwie nicht ausladen, nur weil das Event irgendwie deutsch ist.
- Garrelt
- Cool. Das ist vollkommen, also
- Jan
- Wär dir das so lieber als Teilnehmer? Voll.
- Garrelt
- 100 Prozent, weil ich mein, die meisten verstehen schon Englisch und so, aber einfach, dass das so aufm Horror Track einfach klar ist, okay, Du kannst euch sprechen und schließt keinen aus und ja. Man müsste jetzt mal unseren englischen Speaker fragen, wie kacke er es fand, dass er dann fast keine anderen Gespräche so mit
- Jan
- Hab ich, gar nicht. Nee? Also auch, weil er ja gar nicht so lange da war, ne? Er war ja nun halt
- Garrelt
- Ja, okay. Fair Point, ja.
- Jan
- Und alle wussten ja, dass er als Speaker irgendwie Englischsprache war, sind so auf ihn zukommen. Der meinte, er hat sich das sehr wohlgefühlt.
- Garrelt
- Ja, okay.
- Jan
- Ja, dann Okay. Aber von der von der Sprache mal ganz abgesehen, weil wir das auch gar nicht so drauf vorbereiten wollen vielleicht, aber Du hast ja schon gesagt, das ist jetzt nicht die Enterprise Veranstaltung. Mhm. So. Was waren denn da für Leute?
- Garrelt
- Ja, natürlich auch viele Angestellte. Ich hab 'n paar Freelancer getroffen, weiß nicht, ob man so was und Ja, allerdings auf der NTJ jetzt auch. Es waren eigentlich die gleichen Leute, die Du auf jeder Webkonferenz triffst.
- Jan
- Okay.
- Garrelt
- Weiß nicht. Agenturen, Freelancer, Firmen.
- Jan
- Ja, wahrscheinlich geht's auch viel mehr das Agenda Setting und Framing als die Leute, die irgendwie kommen. Ja. Wenn die, also ich meine, auf der NDJS gab's halt irgendwie auch 'n Talk zu SAP. Mhm. So, der hätte wahrscheinlich auf der Web Dev nicht stattgefunden.
- Garrelt
- Wahrscheinlich nicht, ja. So. Ja, das kann gut sein. Geht's dann
- Jan
- eher so Sachen im im Framing da.
- Garrelt
- Ich glaub, die Schnittmengen sind schon sehr groß, genau. Und die Outlyer sind bei der NT Jazz, glaub ich, klarer. Bei der Web bei der CD Web, der ist ja eher größer gefasst, offener gefasst. Ja, mehr, würd ich sagen, hab ich da gehört.
- Jan
- Als auf der NTJS? Ja. Okay, krass. Was was waren da so die relevanten AL Sachen im Bereich Web?
- Garrelt
- Ach, vieles, was wir auch gemacht haben, auf der Brücke gekommen. Im also generell erst mal über Entwicklung gesprochen mit AI, aber dann auch eben irgendwie Agenten bauen, im Web laufen lassen so. Die Ganzen.
- Jan
- So lustig, ich seh grad die Agenda und hab von einem der Speaker, der über AI gesprochen hat, hab ich den Talk auf 'ner anderen Veranstaltung. Im Abendprogramm meinte er noch so, ja, ich ich hab hier son son Beta Talk, können wir den mal testen? Wollen wir einfach mal wollen wir den einfach mal hier so halten und dann schauen wir mal drüber?
- Garrelt
- Wer war das?
- Jan
- Marco Emrich.
- Garrelt
- Ah. Die Veranstaltung.
- Jan
- RAI Power Development Vibe Coding. Ja. Ja, auch son supergeiler Clickbaidsch Titel, feier ich voll. Oh, geil. Die Hersteller hassen diesen Trick, Ausrufezeichen.
- Garrelt
- Aber die, der Gedanke war, glaub ich, SPAC Ja. SPAC, ne. Ja, das find ich auch 'n spannendes Thema. Hatten wir ja auch 'n Lightning Talk zu bei uns. Fand ich sehr gut.
- Jan
- Abschließend, für wen, würdest Du sagen, lohnt sich ein Besuch auf der c't webdev und für wen vielleicht auch nicht?
- Garrelt
- Jeder, der mit 'nem Framework arbeitet, mit 'nem Web Framework, sorry, würd ich definitiv sagen, lohnt sich. Ich glaub generell, wenn Du im Webseitenraum unterwegs bist, ist es eigentlich mittlerweile spannend, weil es so breit gefächert ist. Es ist ja nicht nur Framework, sondern eben auch, okay, was kann CSS out of the box? Also irgendwie Software fürs Web bauen, definitiv spannend. Ich mein, ich komm ja aus der Gamingbranche, was natürlich da eigentlich gar kein Thema war, aber trotzdem ist es spannend für mich, weil ich eben Webgames baue. Und gar nicht, boah, Backend Entwickler? Ich weiß, gute Frage. Der Raum ist riesig oder was, also ist ja okay, wenn Du sagst, das ist
- Jan
- so zugänglich und so breit aufgestellt, es eigentlich für alle, die irgendwie im im Web, zumindest im Frontend Teil vom Web unterwegs sind, sich irgendwie lohnt. Das ja, dann reicht das ja als Antwort. Das ist ja ist ja vielleicht okay.
- Garrelt
- Aber es ist halt schon, ja, es, genau, es ist schon sehr frontendgetrieben. Also Backend Entwicklung, die mit Javascript ist, ist wahrscheinlich da nicht so krass vertreten, würd ich sagen. Es ist schon mehr Frontend, würde ich.
- Jan
- Mhm.
- Garrelt
- Aber das sind die Talks, die ich mir angucken hab. Ich glaube, es ist mehr Frontend.
- Jan
- Da gibt's ja auch sonen Workshoptag vorher Mhm. Vor den beiden Konferatsagen. Warst Du da auch? Nee, leider nicht. Okay. Keine keine Schande. Ich hab nur zufälligerweise gesehen, dass die Martina, die den Workshop gegeben hat, die war ja auch bei uns.
- Garrelt
- Ja, ich muss, also es gab ja 3, glaub ich. Siehst Du das da?
- Jan
- Ich seh hier nur den einen auf der auf der Webseite noch gerade, wo die anderen sind.
- Garrelt
- Ja, es sind nämlich, ich glaube, es gab 3 und es sind halt 2 ausgefallen, weil es keine Anmeldung gab, aber dann ist der von Martina wahrscheinlich der, der stattgefunden hat. Ja, so sieht's der aus
- Jan
- der Agenda aus gerade. Ja. Cool. Ich hab deshalb gefragt wegen für wen lohnt es sich und für wen lohnt es sich nicht, weil die Preise natürlich schon ordentlich sind. Ich will nicht sagen übertrieben teuer, das glaube ich nicht. Wir wissen ja selber wie Konferenzen, Financial funktionieren mittlerweile so, Aber für die 2 Konferenztage kostet das 850 Euro, für den Workshop Tag kostet das 900 Euro. Beides zusammen kannst Du schon seit ersparen und knapp siebzehnhundert Euro zahlen. Und das ist ja schon, also ist nicht, na, ich will gar nicht sagen, dass das superüberteuert oder ob's Kurs oder so, aber das ist ja schon sone Größenordnung an Preis, wo wo man, ich sag mal, sehr bewusst sich überlegen soll, was nehme ich damit? Lohnt sich das für mich? Kann ich da meinen Arbeitgeber überzeugen oder so? Und deshalb
- Garrelt
- Ich hatte auch das mal geschaut. Ja, ich hatte auch das Gefühl, es war nicht ausverkauft. Und ich kann mir echt vorstellen, dass es daran liegt, weil vom Inhalt und so von der Organisation dachte ich so, boah, eigentlich überhaupt kein Grund, dass es nicht ausverkauft ist. Aber gut, ich kannte den Preis nicht. Der wirkt jetzt für mich auch erst mal sehr teuer.
- Jan
- Und man muss dazu sagen, es war halt auch Ende November.
- Garrelt
- Ja. Und das ist halt
- Jan
- auch für viele vielleicht schon son bisschen Ende der Konferenzseason, da fängt da fängt schon so der der Weihnachtsstrudel für manche an. Da hat man vielleicht auch nicht mehr Zeit oder vielleicht den großen Enterprises dann auch das Fortbildungsbudget nicht mehr. Richtig. So, das ist ja auch immer manchmal son son Punkt.
- Garrelt
- Ja, guter Punkt.
- Jan
- Es hat ja nicht jeder den Luxus wie wir. Voll. Muss man auch mal 'n bisschen selbstreflektiert sein Ja. An der Stelle. Dann hab ich gesehen, da ist was da ist was passiert abends, das hieß c t slam.
- Garrelt
- Mhm.
- Jan
- Das das musst Du mir noch erklären.
- Garrelt
- Du denkst wahrscheinlich an den Science Slam, wenn Du das liest.
- Jan
- Ich Ich war halt nicht bei 'nem Poetry Slam oder dasselbe Prinzip.
- Garrelt
- Ah, okay, ja. Ich kannte halt den Science Slam nicht. Aber die, die das organisiert hat, mit der hab ich gesprochen, die Woche echt sehr nett, die kamen halt aus diesem Science Slam Bereich und hatte dann gesagt, hey, lass das mal ausprobieren. Und da haben eben, ich glaube, es waren 6 6 Redakteure von Heise ihr Thema vorgestellt, worüber sie eben schreiben, auf eine möglichst lustige Art und Weise. Und dann haben wir zugehört, haben gelacht und haben am Ende mit Klatschen irgendwie den Gewinner davon gewählt. Und es war echt wirklich lustig. Also Sie haben's gut gemacht.
- Jan
- Wer wer hat gewonnen? Der Name ist nicht so, welcher welcher oder welche welches Thema?
- Garrelt
- Ich ich muss ich muss mich bisschen outen und sagen, ich bin leider bisschen früher gegangen, deswegen weiß ich nicht, zu 100 Prozent. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der von Security gewonnen hat, weil der hat der hat dort vorgestellt, dass die beste Security doch die ist, wo man einfach keine macht. Und dann hat er halt Fälle gezeigt so, hey, da wurden irgendwie Daten geklaut. Das ist Security. Ihr habt keine Probleme mehr, weil ihr nichts implementieren müsst. Der hat das so lustig irgendwie umgedreht, das und der hat das so geil vorgestellt.
- Jan
- Das klingt nach 'nem interessanten Format, das wir
- Garrelt
- Ja, das war echt gut. Also ich glaube, es kommt natürlich extrem drauf an, wen Du da, wenn Du da reden lässt so von den Leuten. Und Du hast schon, der hat halt auch krass gestartet mit sehr viel Energie und sehr viel Power und die anderen haben das dann eher intellektuell gemacht, so. Ich, aber
- Jan
- ich sag mal, weißt Du, wenn Du da irgendwie journalistisch tätig bist oder in der Redaktion irgendwie bist, dann dann ist ja so Storytelling son bisschen dein Brot und Butter. Ja, mal. Vielleicht nicht unbedingt Comedy, Genau.
- Garrelt
- So, ja. Genau.
- Jan
- Aber zumindest so zu wissen, okay, wie krieg ich son Thema auf 10 Minuten eingedampft? Wie krieg ich son roten Faden rein? Da hast Du schon son bisschen Vorsprung.
- Garrelt
- Ja, das auf jeden Fall. Also das hat man gemerkt. Die Inhalte waren gut, die, also das Vortragen war sehr unterschiedlich. Mhm. Und dann halt auch sehr kontrastreich und manchmal dann auch 'n bisschen monoton vielleicht bisschen ruhig vorgetragen und so. Du konntest schon lachen, weil der Inhalt gut war, aber es war dann schon manchmal auch schwer zu folgen. Grade so am Ende von 'nem Tag, sag ich mal, wo Du schon ganz viele Talks gehört hast, willst Du eigentlich am Ende nur noch Quatsch hören? Und das das schon schwierig. Also es kommt natürlich sehr auf die Leute an, die Du die Du da reden lässt.
- Jan
- Ich werd's mir trotzdem sehr, sehr lustig vor.
- Garrelt
- Es war es war absolut lustig. Ich hätt's auch gern zu Ende geschaut. Ich musste dann leider privat weg, aber es war es war 'n cooles A-Programm. Halt auch wieder 'n bisschen gegen den Hallboy Track, ne, weil da saßen wirklich fast alle drin so. Und ich kann mir vorstellen, dass danach jetzt nicht so viele noch geblieben sind, dann noch zu, weil's dann auch schon relativ spät war.
- Jan
- Das ist aber, glaub ich, okay. Also da sagt das so, gegen den Hallway Track. Ich glaub, das ist schon auch vertretbar zu sagen, es gibt da son Unterhaltungsprogramm, weil das ja auch noch mal son bisschen das das Gemeinschaftsgefühl von der Konferenz versteckt, weißt Du? Das haben alle gemeinsam erlebt. Jeder kann sich da noch dran erinnern, dass, weil keiner der Talks liefert das eigentlich, weil die Hälfte der Leute immer in dem anderen Talk waren. Ja. Außer vielleicht bei der bei der Keynote und beim beim Closing. Ja. Von daher son paar gemeinschaftsstiftende Momente irgendwie zu haben, find ich find ich voll lieb.
- Garrelt
- Das find ich vollkommen fair. Ich hätt's halt cool gefunden, wenn's irgendwas ist, wo Du dich währenddessen auch ganz gut unterhalten Weil bei diesen Vorträgen wolltest Du dann natürlich auch deine Schnitzel halten und den Vortragen dann da diese Bühne geben, ne. Aber dadurch konnt ich mich dann auch nicht mehr mit den Leuten, mit denen ich zusammensaß, unterhalten. Das ist dann 'n bisschen schade. Aber sonst geborene ich dir absolut recht, son Abendprogramm. Das war auch gut. Also es war wirklich gut.
- Jan
- Dann meine letzte Frage zum Schluss. Gehst Du nächstes Jahr wieder hin?
- Garrelt
- Oh, gute Frage. Weiß ich noch nicht.
- Jan
- Okay, dann lass mich die Frage 2 teilen. Vielleicht ist jeder Teil davon einfacher zu antworten. Reichst Du nächstes Jahr noch mal 'n Talk ein?
- Garrelt
- Wenn ich einen hab, sehr gerne. Wenn ich's, wenn mir 'n gutes Thema einfällt, überleg's schon die ganze Zeit. Auf jeden Fall.
- Jan
- Ich hab gehört, Du kannst auch über Local LLMs sprechen und so. Zweite Frage, wenn Du keinen Talk einreichen solltest, gehst Du dann als Teilnehmer hin?
- Garrelt
- Ja, das ist halt immer son bisschen die Frage für mich auch, ich bin dieses Jahr zu zu vielen Konferenzen gegangen, deswegen wollte ich jetzt nicht direkt ja sagen.
- Jan
- Wie viele waren zu viele für dich?
- Garrelt
- Ich glaube, es war 'n Födenfeld oder so. Mhm. Und das war 'n bisschen too much für mich, vor allen Dingen, weil ich nächstes Jahr auch noch in Elternzeit gehe. Ist schon die Zeit bisschen begrenzt, deswegen, da kann ich nicht direkt ja sagen, weil es halt auch wirklich sehr viele andere gute gibt und ich nächstes Jahr mal gucken muss, wie viele kann ich machen. Aber wenn ich das ohne das bewerten müsste und und viele Konferenzen machen könnte, ja, ich würde wieder eingehen.
- Jan
- Oder es für die ZDF Webdev positiv zu rappen. Das liegt nicht an dir, das liegt an mir.
- Garrelt
- Das ist 'n schönes Abschlusswort. Ja, genauso ist es ja.
- Jan
- Oh. Wunderbar. Dann, Gerald, 1000 Dank für für deine Eindrücke und Sehr gerne. Spontan eingeschobene Specialfolge zur CT Web TV. Man muss ja nicht immer mit 6 Leuten über 'n Event reden. Es reicht, wenn 1 da war.
- Garrelt
- Aber es hat auch echt voll Spaß gemacht, mal son bisschen auf der anderen Seite von so Fragen Antwort zu sein. Also es red schon auch gerne, wenn mich heute gute Fragen stellen, weißt Du. Also brauch ich nix noch mal 'n anderen Moderator. Was? Nee. Hey, was? Nein. Das ist gut. Ich wollte,
- Jan
- das war
- Garrelt
- 'n fettes Lob, weil ich hab wirklich das Gefühl gehabt, ich kann viel reden und das interessiert dich auch. Also Du machst das gut.
- Jan
- Ich geh felsenfest davon aus, dass die Leute, die grade zugehört haben, noch viel mehr interessiert hat. Ich hoffe es. Und dementsprechend könnt ihr euch dann hoffentlich vielleicht allernächstes Jahr bei der ZDF Web Dev begrüßen. Kannst Du da mal, wenn Du wieder 'n Talk halten solltest, ja, dann fragst Du einmal in die Runde, wer von euch ist hier, weil er quasi die Empfehlung bei der Brut an mir war gehört hat.
- Garrelt
- Das ist geil, ja. Das ist Und
- Jan
- wenn dann 'n paar Hände hochgehen, dann machst Du bitte direkt 'n Foto, schickst Du das einmal in mich, das ist gut für mein Ego. Und dann zeigst Du's den Jungs und Mädels von heiser und sagst so, das ist ja der Programmierereffekt. Let's go
- Garrelt
- kriegen wir jetzt irgendwelche Vorteile. Ich hab kurz 'n Meinungsbild noch, was würdest Du Ich hab nämlich kurz überlegt, es so, hat 'n Social Media Auftrag, sollte Bilder machen. Aber hatte dann kein Bild von meinem Vortrag, weil ich kann nicht selber Bilder von ihm machen.
- Jan
- Machst Du nicht wie alle Speaker auch so dieses, da drehst Du auf der Bühne und machst son Selfie mit dem Publikum hintendran?
- Garrelt
- Das hab ich mich, das wär jetzt meine Frage gewesen, weil ich hab das noch nicht so viele Speaker machen sehen. Findest Du's gut gesehen?
- Jan
- Ich find das, also ich muss sagen, mir als Publikum gibt es nichts so, ja, ich seh das neutral, aber ich versteh voll, warum die Speaker das haben wollen. Ja. So. Also ich würd da nie sitzen und sagen so, boah, jetzt geht da auch noch Zeit drauf für oder so was, ja? Ja. Und das das find ich mega. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob vor dem Talk oder nach dem Talk der richtige Moment dafür ist, weil ich seh das ganz oft vor dem Talk. Mhm. Und da denke ich mir immer so Nee. Weißt Du, Du hast noch nichts geliefert?
- Garrelt
- Ja, ja, ja.
- Jan
- So, dass irgendwie 'n bisschen
- Garrelt
- Ja, ja, genau.
- Jan
- Das ist wie, weiß nicht, Du gehst zum Formel 1 Rennen und machst vorher schon mal 'n Selfie aufm Siegertreppchen oder so.
- Garrelt
- Ja, ja.
- Jan
- Aber wenn Du da danach, da da find ich das dann irgendwie schön, weil dann ist es so, wir haben das alle gemeinsam erlebt, das Publikum war cool. Weißt Du? Mhm. Als als Speaker lebst Du ja auch von dem Publikum. Es gibt dir was zurück und so, wenn Du dachtest. Und dann halt zu sagen, boah, es war super cool und können wir das hier so als Erinnerung an dieses diesen gemeinsamen Moment machen? Ja. Dann finde ich's irgendwie noch 'n bisschen schöner.
- Garrelt
- Ja. Ja, das Dann macht das das nächste Wort. Das stimmt. Du weißt ja auch sonst als Teilnehmer gar nicht, wie Du auf dem Bild gucken sollst. War das jetzt 'n guter Tag oder schlechter? Sollst Du, als Du, falls Du da Freude Ja, so
- Jan
- Daumen hoch, Daumen hoch. Wer weiß? Ja, genau. Okay, cool. Wenn ihr noch weitere Fragen, Anmerkungen, Kritik zu dieser Folge habt, dann immer gerne an Podcast at Programmier Punkt com. Wenn ihr noch weitere konkrete Fragen an Garelt zur c t web Dev habt, dann könnt ihr gerne auf den Discord Server kommen und Garelt weiter löchern. Er kann euch da auch noch Rede und Antwort stehen. Immer. Und vielleicht seht ihr euch nächstes Jahr dann einfach in Köln, weiß gar nicht, ist das immer in Köln? War das jetzt nur einmal in Köln?
- Garrelt
- Nee, das ist immer da.
- Jan
- Okay. Seht ihr euch in Köln im Medienpark und ansonsten hören wir uns hier nächste, übernächste, wie auch immer das veröffentlicht wird, Woche wieder an gewohnter Stelle. Und bis dahin.
- Garrelt
- Tschau, tschau. Na gern. Viel Spaß damit. Tschau, tschau.